Eos Schopohl   Regie/Produktion

Regieassistentin an den Münchener Kammerspielen, u.a. bei Dieter Dorn, George Tabori, Thomas Langhoff und Franz Xaver Kroetz von 1986 -1991. Erste Inszenierung im Werkraum der Münchner Kammerspiele: "Stalin" von Gaston Salvatore 1989. Seither Lehraufträge im Fach Rollenunterricht an der OFS - München und der Theaterakademie der Musikhochschule München, sowie mehrere freie Theaterinszenierungen, u.a. eine Gastinszenierung am experimentellen Theatercenter "El Hanagar" in Kairo (Ägypten) von Peter Handkes "Die Stunde, da wir nichts von einander wussten" in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Kairo und München; Einladung zum arabischen Tanz -und Theaterfestival 1994. Einladung zum Impulse-Festival 1996 mit der Inszenierung des "Wintermärchens" von Shakespeare am Theater Viel Lärm um Nichts. Ferner in München bekannt mit Theaterproduktionen der seit 1993 gegründeten freien Theatergruppe Fisch&Plastik. AZ- Stern des Jahres 1996 für die Inszenierung „Transit Heimat / gedeckte Tische - Eine Reise mit Gorkis Sommergästen“ von Anna Langhoff und Maxim Gorki im abbruchreifen Giesinger Bahnhofsgebäude. Hinzu kommen die Münchener Erstaufführungen von Martin Sperrs „Münchner Freiheit“ im Forum Kunstpark Ost (1998) und „Eine Art Hades“ von Lars Norén in der Kongresshalle des alten Messegeländes (2001), sowie die Inszenierung von Christian Dietrich Grabbes „Gothland“ im Tiefbunker Bayerstraße (2001/2002). Außerdem Regiearbeiten am Torturmtheater Sommerhausen (Ltg. Veit Relin): „Die Geschichte vom Fräulein Pollinger" nach Ödön von Horváth (2001), „Burning Love“ von Fitzgerald Kusz und „Der Liebhaber“ von Harold Pinter (2002).

Boris Heczko   Dramaturgie

Dramaturg und freier Lektor. 1993 Mitbegründer von Theater Fisch&Plastik; seither dramaturgischer Begleiter der Produktionen. Gemeinsam mit Eos Schopohl Bearbeitung und Verschränkung von Stücken (z.B. beim Doppelprojekt „Sonntagskinder / Frühlingsfest“ nach Gerlind Reinshagen). Außerdem Dramaturgie für zwei Produktionen des Theaters Viel Lärm um Nichts in der Pasinger Fabrik: „Das Wintermärchen“ von Shakespeare (1996) und „Hippolytos“ von Euripides (1998).

 

Lucia Nußbächer   Bühnenbild

Bis 1987 Ausbildung und Tätigkeit in Berufen des sozialen Bereichs. Regie- und Bühnenbildassistentin an der Werkstattbühne Würzburg (Leitung: Wolfgang Schulz). 1989-1992 Ausbildung in Architektur- und Anschauungsmodellbau. 1993 Mitbegründerin von Theater Fisch&Plastik. Gestaltete seit 1994 das Bühnenbild für die Produktionen von Fisch&Plastik, für einige auch die Kostüme. 1995-1996 Kostüme für Shakespeares „Wintermärchen“ am Theater Viel Lärm um Nichts in der Pasinger Fabrik (Regie: Eos Schopohl). 1998 Bühnenbild für „Pico und seine Freunde“ am Theater der Jugend München (Regie: George Podt).